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Wie wirkt Kaffee auf den menschlichen Körper und warum macht Kaffee wach?

Kaffee macht munter. Das weiß eigentlich jeder. Aber wie kommt es dazu und wie wirkt Kaffee im menschlichen Körper?

Die biochemische Funktionsweise von Kaffee

Der Schläfrigmacher „Adenosin“

Im Körper gibt das so genannt Nukleosid „Adenosin“. Dieses neutralisiert die Wirkung verschiedener Neurotransmitter, der so genannten „Glückshormone“ (Dopamin, Acetylcholin und Noradrenalin). Dadurch verringert sich die Herzfrequenz, der Blutdruck sinkt und die Blutgefäße weiten sich.

Folge: Du wirst müde.

 

Das Gegenmittel für Adenosin

So wie das Adenosin die Glückshormone neutralisiert, kannst du glücklicherweise auch das Adenosin neutralisieren. Wie geht das?

Koffein ist biochemisch ähnlich aufgebaut wie Adenosin. Im Fall des Konsums von Koffein „täuscht“ das Koffein die Nervenzellen im Körper und tarnt sich als Adenosin. Hier merkt der Körper nicht, dass er eigentlich müde ist. Dazu wirkt das Koffein noch aufputschend, ist also neben der biochemisch ähnlichen Zusammensetzung das genaue Gegenteil des Adenosin.

 

Entzugserscheinungen

Wie bei anderen aufputschenden Stoffen, lässt auch die Wirkung des Koffeins früher oder später wieder nach. Nach ca. vier bis sechs Stunden ist die Wirkung des Kaffees verflogen und man fühlt sich müder als vorher.

Das ist ähnlich wie mit einem Kater nach zu viel Alkoholgenuss. Natürlich kann man Kaffee nicht mit „wirklichen“ Drogen gleichstellen, trotzdem sorgt er – wie jedes andere aufputschende Mittel – nach dem Absetzen für Entzugserscheinungen.

 

Wirkt Kaffee bei allen Menschen gleich?

Nein, das tut er nicht.

Manche Menschen fühlen sich schon nach einer halben Tasse Kaffee aufgeputscht, andere müssen mindestens drei Tassen trinken. Vereinzelt gibt es sogar Fälle, dass Menschen von Kaffee müde werden.

Wie bei vielen anderen Stoffen, reagieren die Menschen unterschiedlich auf die Inhaltsstoffe.

 

Ist Kaffee gesund oder ungesund?

Wie so häufig gilt auch hier das Prinzip: „Die Menge macht das Gift.“

Einige Tassen Kaffee pro Tag (bis zu einem Liter) ist deutlich eher gesundheitsförderlich als gesundheitskritisch. Solltest du mehr als einen Liter Kaffee am Tag machen, solltest du deinen Kaffeekonsum etwas herunterfahren. Sonst kann die anregende Wirkung des Kaffees langfristig ungesund werden.

 

Fazit zum Thema „Wie wirkt Kaffee auf den Körper?“

Nun kennst du die biochemische Wirkung von Kaffee auf den Körper.

Wie immer gilt auch beim Kaffeekonsum: Nicht übertreiben.

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